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Healthcare Social Media Europe – gut gezwitschert -#hcsmeu zum ersten #hcsmeucamp in Berlin am 31.3.2010

Alles begann mit ein paar Tweets zum Thema Gesundheitswirtschaft in Europa. Das ist jetzt ungefähr ein Jahr her. Bis zum 31.3.2010, als sich diese Menschen aus verschiedenen Bereichen in der Realität in Berlin getroffen haben. All diese Menschen, ca. 45 an der Zahl, haben Eines gemeinsam: Patienten. Ob aus Pharma, als Arzt oder PR/Werbeagentur, als Wissenschaftler oder Video/Audiodienstleister, alle waren bei der ersten Healthcare Social Media Unconference vertreten. Und diskutierten, twitterten, fotografierten einen ganzen Tag lang.

Die Themen:

Patient, Pharma,Healthcare Professionals und was hcsmeu in Zukunft tun soll – genug Programm also um alle Köpfe, Laptops, Handys rauchen zu lassen. Dazu jede Menge Fragen gestellt, diskutiert, manche einstimmig beantwortet, manche nur angerissen.

Was mich besonders interessiert:

  • Überblick und Ansichten von allen Beteiligten rund um Patienten zu bekommen
  • Meine Arbeit für die Ordinationskommunikation für Ärzte und im Gesundheitsbereich immer wieder neu zu bereichern
  • Meine Kunden und Partner für das Thema “digitale Kommunikation – Social Media” zu sensibilisieren
  • Informationen zu bekommen und weiterzugeben

Was ich mitnehme hier in einigen Absätzen:

*Rund um Patienten stehen Pharma, Ärzte, Agenturen, Kreative Dienstleister. Mal mehr mal weniger involviert, aber sicher auch immer mal betroffen, selbst Patient zu sein. Was dann? Ich denke diese zentrale Frage sollten sich alle immer wieder mal stellen, dann wird die Sichtweise der Patienten viel klarer.

*Menschen  – Patienten, Ärzte, Pharma, Agenturen brauchen das Internet /gebrauchen das Netz – immer mehr und umso wichtiger ist es dass wirklich alle miteinander reden – zum Nutzen von Patienten. Was erwarten sie/wir im Netz und was ist ihre Motivation?

und nicht zu letzt:
*Viele neue Kontakte und Eindrücke. Viele Ideen, die noch sortiert werden – gut abliegen lassen 😉

*Die Erkenntnis, dass eine Unconference viel organisierter, konzentrierter und effizienter ablaufen kann als so manche Konferenz. Wie es genau geht, dass haben Andrew und Silja hervorragend vorgemacht und zusammegefasst: http://www.whydotpharma.com/2010/04/13/how-to-run-an-unconference-an-introduction-to-hcsmeucamp/

*Die Sprache – was ist hinderlich? Ists die Herkunft? Wie kommunzieren wir selbst hier. Der Twitter Slang – für Neueinsteiger auch nicht immer verständlich, aber auch wie sprechen Patienten. Schnell wurde klar – natürlich die lokalen Sprachen sind wichtig, aber es muss trotzdem möglich sein, interational zu kommunizieren – über Grenzen hinweg. Wo sonst außer im Internet haben Patienten denn sonst Möglichkeiten auch bei seltenen Krankheiten Gleichgesinnte/Leidensgenossen zu treffen und Erfahrungen auszutauschen.

Wer jetzt neugierig geworden ist was weiter aus dem Gesundheitsgezwitscher wird, sei auf die Website www.hcsmeu.com verwiesen, auf den Twitter-Hashtag #hcsmeu und #hcsmeucamp und weiterhin natürlich auch hier und sonstwo im wwwversum…. to be continued.

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