Medtermine – Blog

12. März 2019
von Michi
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#CosCamp – Content Strategy Camp Graz

Anfang März 2019. Eine Reise nach Graz, ein paar Meetings und zum Abschluss das #CosCamp – Content Strategy Camp.

Zugfahrt nach Graz

“Content was” ? werden sich vielleicht einige fragen. Ja klar, wieder so ein Buzzword, oder? Nun denn, dass Planung meist die halbe Arbeit ist, ist hinreichend bekannt, zumindest erleichtert es diese.  Wie verteilt man die Inhalte nun und woher bekommt man sie überhaupt? Um es kurz zu fassen, Content Strategy ist mM der Plan, die vorhandenen oder generierten Inhalte eines Unternehmens abteilungsübergreifend so zu planen, dass die Verteilung der Inhalte auch in den Social Media Sinn macht. Nicht so einfach, denn nach den berühmten Datensilos, die gerade im Gesundheitsbereich bestehen, gibts auch Abteilungssilos in Unternehmen, und irgendwie hört man das oft nicht so gerne. Wäre aber wichtig… denn da schlummern oft die interessantesten Geschichten, die gut aufbereitet, durchaus das Zeug haben, geteilt zu werden. Und da es keine einheitliche Defintion zu geben scheint, macht sich wohl jeder eine eigene oder fasst andere Definitionen zusammen….

Zurück zum Barcamp. Bisher wurde das #coscamp nur Intern abgehalten, als Abschluss des Studienganges „Content-Strategie“ der FH Joanneum Graz. Dieses Jahr wurde daraus ein offenes Barcamp, zu dem an die 150 Personen teilnahmen und in fünf Stunden 25 Sessions abhielten. Ging auch sehr diszipliniert zu!

Einige Eindrücke vom #coscamp habe ich in einem Twitter-Moment zusammengestellt.

Danke an die Organisation auch für die umfangreiche, Dokumentation! Ich verlink das gerne mal: Klick!

Zudem gibts bereits ein paar Blogs als Nachlese und auch immer wieder Newbies, die das erste Mal auf einem Barcamp waren. Ich hoffe sie tuns wieder!

Meine erste #coscamp Session

Über das #coscamp, eine Blogparade und ein Häferl

 

 

 

 

 

22. Januar 2019
von Michi
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Ein paar Zeilen – Martin Habacher @mabacher – eine Erinnerung

Als die traurige Nachricht kam, konnte ich es kaum glauben, so schnell kanns leider gehn, und irgendwie steht man da sprachlos daneben….

Ich durfte Martin auf einem Barcamp kennenlernen, und ja, die #barchair Aktion, ist mir noch in guter Erinnerung. Wir hatten danach fallweise Kontakt via Twitter, zum Austausch und 2016 durfte ich einen Ö1 Radiobeitrag gestalten, bei dem es um barrierefreie Ordinationen ging. Martin war einer der Hauptdarsteller und sparte nicht an konstruktiver Kritik. Bemängelte er etwas, so hatte er gleich einen Lösungsvorschlag parat. Er verpackte seine Kritik jedoch immer mit einem Schmunzeln. z.B. über übergrosse Waschbecken in Behinderten WCs: ‚Wer braucht schon eine Babybadewanne‘. Doch diese Art der Kritik kam auch an, ein Detail in der Ordination wurde danach sofort verbessert. Schön!

Vieles ist schon gesagt worden, dem schliesse ich mich an! Danke Martin, dass ich Dich kennenlernen durfte! Roll unermüdlich weiter, wo immer Du jetzt bist.

Ö1 Radiodoktor Magazin

Faktencheck – Ein Rollstuhlfahrer und ein Blinder testen Barrierefreiheit medizinischer Einrichtungen

Aktuelles:
Der  Beitrag wird am Mittwoch, dem 30.1.2018 um 16h40 auf Ö1 wiederholt.

Infos ab Mittwoch auf der Ö1 Website Radiodoktor Das Gesundheitsmagazin

 

9. Januar 2019
von Michi
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2019

Ein neues Jahr, ein neues Kapitel, ein weisses Blatt Papier oder ein leerer Bildschirm. Ich bin schon am planen für neue Beiträge, Reisen und Kooperationen. Damit sich der Kalender füllt 🙂

17. Dezember 2018
von Michi
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Virtuelle Welten

Ein fast leerer Raum, Sensoren an der Decke, eine VR-Brille und zwei Kontroller, eine für jede Hand. Brille auf und der Raum verschwindet. Die Brille ist gespickt mit neuester Technik. Bildschirme für jedes Auge, dass den räumlichen Eindruck von Tiefe vorgaukelt. Das Szenario erscheint: Eine Straße, ein Hochhaus, ein Aufzug. Am Dach stehen und ungesichert auf einem Holzsteg balancieren und mit dem als Hand eingeblendeten Kontroller eine Kürbis aufheben. Riesenspinnen krabbeln auf der Hauswand und fallen in die Tiefe. Wer mag, darf dann auch noch Skydiving virtuell erleben. So real, das man unwillkürlich mitspringen will und den Flug auch körperlich miterlebt. Das ist Virtuelle Realität. Selbst ausprobiert für einen Artikel in der ÖKZ über Einsatzmöglichkeiten der VR in der Medizin

Ein Abstecher nach London

Im Winterwonderland finde ich im Dezember eine VR- Grottenbahn. Brille auf und zehn Minuten lang eintauchen in eine phantastische Welt aus übergroßen Blumen, Dinosauriern, Wasserfall und Co. Die Bewegung der Grottenbahn macht die VR übrigens noch realistischer…

VR Grottenbahn London Winterwonderland

 

23. November 2018
von Michi
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Nachlese Get Together des Biosimilarsverband Österreich

Am 20. November trafen sich ungefähr 50 Interessierte aus der Pharmaindustrie, Patientenorganisationen, Apotheker und Ärzte um die neuesten Informationen über Biosimilars auszutauschen. Es diskutierten Univ. Prof. Dr. Michael Freissmuth (Medizinische Universität Wien), Prim. Univ. Prof. Dr. Felix Keil (Hanusch Krankenhaus), Dr. Sabine Möritz-Kaisergruber (Biosimilarsverband Österreich und Geschäftsführerin Astro-Pharma GmbH) sowie Prof. Dr. Andrea Laslop (Bundesministerium für Arzneimittelsicherheit und Gesundheit, BASG). Die Veranstaltung wurde von Dr. Christoph Baumgärtel (BASG) moderiert.

Biosimilars Verband Get Together Podium

Einheitliche Meinung gleich zu Beginn war, die Begriffe sind Patienten und auch vielen Ärzten und Apothekern noch unklar. Einig war man sich aber, Biosimilars sind nicht mehr aufzuhalten und werden den Medikamentenmarkt in Zukunft beeinflussen.

Sabine Möritz-Kaisergruber: „Biosimilars sind noch mit vielen Fragezeichen verbunden“. In einer Kooperation mit dem Biosimilars Verband Österreichs versucht Medtermine-Blog mit dieser Nachlese etwas Licht ins Dunkel zu bringen.

Um sich dem Thema Biosimilars anzunähern kommt man nicht drumrum, sich sowohl mit herkömmlichen Medikamenten, aber auch mit Biologika auseinanderzusetzen. Was ist das überhaupt, werden sich viele fragen.

Bisher nur Chemie…
Herkömmliche Medikamente sind chemische Substanzen, wie etwa Aspirin, die durch chemische Prozesse hergestellt werden. Da liegt es auf der Hand, dass es viele Unternehmen gibt, die nach Ablauf des Patentes solche Substanzen herstellen können. Unzählige Nachbauprodukte, Generika genannt, sind schon lange in den Apotheken zu einem geringeren Preis zu erhalten.

Biologika erobern den Medikamentenmarkt
Biologika sind nun Medikamente, die in lebenden Zellen hergestellt werden. Dazu werden die Zellen so verändert, dass sie das gewünschte Protein erzeugen, dass in weiteren Schritten gereinigt und als Medikament zubereitet wird. Das erste Biologikum, ein Humaninsulin, kam 1982 auf dem Markt. Insulin wurde übrigens davor aus der Bauchspeicheldrüse von Schweinen gewonnen und im Anschluss chemisch verändert als Medikament eingesetzt.
Biologika eröffneten eine Reihe an bisher undenkbaren Ansätzen für die Therapie von Krankheiten und geht über einfache Wachstumshormone bishin zu monoklonalen Antikörpern in der Krebsbehandlung sowie Therapien bei seltenen Erkrankungen.

Jetzt kommen die Biosimilars ins Spiel
Wie herkömmliche Medikamente auch, verlieren die Ersthersteller von Biologika den Patentschutz nach einiger Zeit, meist nach zehn Jahren. Damit ist der Markt frei für Nachahmerprodukte. Doch so ganz einfach wie mit herkömmlichen chemischen Substanzen ist das bei biologisch hergestellten Medikamenten nicht. Schon die originalen Biologika, Originatoren genannt, werden in lebenden Zellen hergestellt, und sind per se schon heterogen. Ein monoklonaler Antikörper etwa wird zudem noch glykosiliert, dh. es werden bei der zellulären „Endfertigung“ Zuckermoleküle an das Protein drangehängt. Michael Freissmuth (Medizinische Universität Wien) erklärt das so.“ Man kann einer Zelle ja nicht befehlen wieviele Zucker es an das Protein dranhängt und dass sie es immer gleich macht. Die Glykosilierung ist stochastisch“. Das ist nur eine der Herausforderungen für die Nachahmerproduzenten. Die Reihe der Anforderungen ist lang…

Europa ist Vorreiter in Sachen Sicherheit
„Das erste Biosimilar in Europa wurde bereits 2006 zugelassen und stammt aus Österreich, es war ein Wachstumshormon. In den USA begann man da gerade erst über Biosimilars nachzudenken“ berichtet Christoph Baumgärtel (BASG). Die Richtlinie der europäischen Arzneimittelbehörde besagt, dass ein Biosimilar nur in gewissen klar definierten Grenzwerten vom Originator abweichen darf. Chemische Analysen sind daher das um und auf. Die klinischen Prüfungen treten in den Hintergrund, denn die Wirksamkeit wurde ja schon beim Originator bewiesen.

Babylonische Begriffsverwirrung allerorts
Um die Sache noch zu verkomplizieren tauchen allerorts Begriffe auf, die zwar ähnlich, aber nicht gleich sind. Für Laien, und denen sei gesagt, auch für Experten, nicht immer einfach. Diese tragen Namen wie ‚Follow on biologic‘, ‚Subsequent entry biologic‘, ‚similar biotherapeutic product‘, ‚similar biological medicinal product‘, ‚biogeneric‘, ‚me-too biologic‘ oder „non-innovator biologic’.
Der Begriff „Biosimilar“ ist in Europa gebräuchlich und bezeichnet ein Medikament, dass von der EMA zugelassen wurde. Christoph Baumgärtel: „Biosimilars ist ein Qualitätsbegriff, der bei uns in der EU ausschließlich für die nach strengsten Regeln zugelassenen biologischen Nachfolgeprodukte verwendet werden sollte. Alle anderen Nachahmerprodukte, von denen man oft global, wie zb aus Asien in den Medien z.B in Zusammenhang mit Nebenwirkungsberichten liest, also ohne EU-Zulassung, sind bestenfalls irgendwelche nicht oder schlecht geprüften Nachahmer-Präparate”.

Tweets zur Veranstaltung

Medtermine on Tour auf Instagram

 

 

Links:
Biosimilars Verband Österreich
BASG
Gesundheit.gv.at
Biosimilars in der EU – Patientenleitfaden – EMA (pdf)

 

Bezahlte Kooperation mit Biosimilars Verband Österreich

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