Medtermine

25. Februar 2020
von Michi
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Sir Henry Wellcome

Die Wellcome Collection in London wartet mit einer Daueraustellung über ihren Namensgeber auf. Sir Henry Wellcome “The Medicine Man”.
Als Sammler und Reisender trug er unzählige Bücher, Objekte, Gemälde und vieles mehr aus aller Welt zusammen.

Bild und Beschreibung Sir Henry Wellcome

Sein Vater eröffnete mit einem Arzt eine Apotheke als Henry Wellcome 13 Jahre alt war. Das Interesse für Medizin war also schon früh vorhanden. 1870 konnte er selbst eine Apotheke übernehmen. Als Pharmazievertreter und späterer Mitgründer der Burroughs Wellcome & Company 1880 in London führte er 1884 den Verkauf von Tabletten ein. Bis dahin gab es Medizin nur in flüssiger oder pulvriger Form zu kaufen. Zudem vergab er Gratisproben an Ärzte und nutze so vielleicht als erster das Instrument des Direktmarketings. 1932 wurde er zum Ritter geschlagen und zum “Honorary Fellow der Royal College of Surgeons of England” ernannt. Er starb 1936 an einer Lungenentzündung in London. Nach seinem Tod wurde der Wellcome Trust gegründet.

Seine Sammlung beinhaltet über 125.000 Objekte mit medizinischem Bezug. Die Ausstellung zeigt daher nur einen kleinen Teil. Bücher, Gemälde und vieles mehr sind auch in der im Wellcome Library zu finden. Eine ansprechende Bibliothek mit sehr gemütlichem und vor allem frei zugänglichem Lesesaal.

 

Ein Bild eines rollenden Mikrobiologielabors z.B. Manche mögen sich das wohl gerade jetzt wünschen…

Bild Rollendes Mikrobiologielabor

 

 

 

 

 

 

 

Geburtszangen, Amputiersägen und Ähnliches sind wohl etwas spookie ….

 

 

 

 

Daneben finden sich weitere Ausstellungsstücke wie z.B. die Zahnbürste Napoleons sowie ein Klistier, gefüllt mit Tabakrauch, da Ärzte im 18. Jahrhundert glaubten, damit Ertrinkungsopfer wiederbeleben zu können..

Die Ausstellung ist gratis und das ganze Gebäude barrierefrei zugänglich.

London: Wellcomecollection

 

 

 

 

 

 

 

 

20. Januar 2020
von Michi
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Krafttraining

Vielfach unterschätzt ist des Krafttraining allemal, das Image von im Fitnesscenter strotzenden Muskelbergen mit demensprechenden sozialen Fähigkeiten hält sich hartnäckig. Nun, diese Gattung von Mensch ist wohl auch immer noch häufig anzutreffen und für Frauen oft auch schwer aushaltbar. Da schätze ich schon die Möglichkeiten einer Kette, die in jedem Studio eigene Damenbereiche anbietet. Auch kleine Studios am Land sind, zumindest untertags, recht gut gemischt und gemütlich.

Das neue SVA Aktiv-Camp “Krafttraining” (Werbung, unbezahlt) mit dem Angebot aus Theorie und Praxis kam mir da gerade recht. Bisschen Praxis hab ich ja, Theorie dazu eigentlich nicht.

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7. November 2019
von Michi
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Biosimilars in Österreich: Chance genutzt oder vertan?

Zum zweiten Mal trafen sich die Mitglieder des Biosimilarverbands Österreichs und Interessierte Mitte Oktober in Wien, um aktuelle Themen rund um Biosimilars zu diskutieren.

Die Besucher wurden nicht nur über übliche Hinweisschilder zur MuMoK Lounge geleitet, sondern auch gleich mit Fakten zu Biosimilars versorgt. Ein gelungenes Detail!

Schon gewusst? Fakten zu Biosimilars

Einen guten Einstieg brachte die Präsidentin des Verbandes Sabine Möritz-Kaisergruber, Astropharma, mit einem Quiz über die Fakten. So erfuhren die Gäste z.B., dassdie Entwicklung eines Biosimilars zwischen 100 und 200 Mio Euro kostet, oder dass die Jahrestherapiekosten (KP) eines der ersten Biologikums rund 15.000 Euro gekostet hat, mit Einführung der Biosimilars nur mehr 5.000 Euro.

 

 

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#bivoe Diskussion #biosimilars #pharma

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Mathias Flume von der kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe, Johann Hitzelhammer, ärztlicher Leiter des Gesundheitszentrum Mariahilferstrasse, Wiener Gebietskrankenkasse und Clemens Dejaco, Stv. Abteilungsleiter Universitätsklinik für Innere Medizin III Klinische Abteilung für Gastroenterologie und Hepatologie, MUW diskutierten im Anschluss über Unterschiede im Gesundheitssystem Deutschland und Österreich auf den aktuellen Einsatz der Biosimilars und was man voneinander lernen könnte.

Die ersten Biosimilars wurden 2006 von der EMA zugelassen und sind seitdem auch in Österreich erhältlich. Europa hat hier eine Vorreiterrolle gegenüber den USA, wo erst 2015 das erste Biosimilar zugelassen wurde.

2013 gab es eine bedeutende Welle an Biosimilarszulassungen, z.B. für Medikamente für den Bereich Autoimmunerkrankungen und Onkologie. 2017 wurde die Biosimilarspreisregel in Österreich in Kraft gesetzt und es folgten weitere Markteinführungen in Österreich.

„Insgesamt hat die Verwendung von Biosimilars dem österreichischen Gesundheitssystem in den letzten zehn Jahren rund 200 mio Euro eingespart“, so Möritz-Kaisergruber. „Für die kommenden fünf Jahre hat IQVIA  Einsparungen von weiteren 500 mio Euro errechnet, sofern Biosimilars auch in den Erstattungskodex kommen, verordnet und verwendet werden“. Dieses Geld könne in neuere, teurere Therapien gesteckt werden, oder bestimmte teure Behandlungen früher angefangen werden und damit mehreren Patienten zu Gute kommen, so Möritz-Kaisergruber.

Lediglich 23 Prozent des Biosimilars-fähigen Marktes werde derzeit in Österreich ausgeschöpft. Und eines fällt auf: Während im Spital der Biosimilarsanteil bei über 90 Prozent liegt, ist der Marktanteil im niedergelassenen Bereich oft nur einstellig.

 

 

Informationsbedarf über Biosimilars bei Ärzten nach wie vor gegeben

„Die Information über Biosimilars als sichere und günstigere Alternative zu teuren Originalpräparaten fließt im Spital schneller als im örtlich verteilten niedergelassenen Bereich“, so Möritz-Kaisergruber. So sei noch viel Informationsleistung nötig, um das Wissen über Biosimilars der Ärzteschaft näher zu bringen. Das Thema Informationsweitergabe an Ärzte vor allem an Niedergelassene wurde beim Buffet noch ausgiebig diskutiert.

 

 

** Eine Nachlese in Kooperation mit dem Biosimilarsverband Österreich **

Ein Kurzvideo und die Forderungen des Biosimilarsverband Östereich gibt es auf der Website des Biosimilarsverbands Österreich

 

Barcampregeln

9. September 2019
von Michi
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Nachlese zum Barcamp 4#Gschäftsfraun

Schon seit MonA-Net Zeiten bin ich immer wieder im Burgenland unterwegs und habe tolle Menschen kennengelernt. Und auf Barcamps gehe ich sowieso gerne….

Daher war es fast ein Pflichttermin, mich am Barcamp “4#Gschäftsfraun”, organisiert vom abz*Austria,  anzumelden.

21 Frauen, nicht nur aus dem Burgenland, waren pünktlich um 9h im Hotel Lagler, Kukmirn, und lauschten den einleitenden Worten der Organisatorin und Moderatorin Susanne Drdla, Projektmitarbeitern beim  abz*Austria.

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