Medtermine

i-Health – eine twenty.twenty Diskussionsveranstaltung

Gleich vorweg, ich war nicht anwesend, ging sich zeitlich nicht aus. Lese bei Twitter am Veranstaltungshashtag #future2020 mit und kommentiere auch. Und das war gar nicht mal so schlecht für einen österreichische Gesundheitsveranstaltung. Liegt wohl eher auch am recht jungen Publikum und dass die Veranstaltung schon mehrmals stattfand.

Und anders als gewohnt  ist diese Nachlese eher als Kommentar denn neutrale Nachlese geschrieben. Denn dafür hätte ich anwesend sein müssen, die Tweets decken ja auch nur die Eindrücke der Teilnehmer ab, bis auf einige Zitate.

iHealth Ist bald jeder Mensch sein eigener Gesundheitsmanager  fand am Montag 24.2.2014 in Wien statt.

Ok, nun zum Twitterfeed.

Es gab insgesamt 241 Tweets mit Hashtag #future2020 und ein paar mehr ohne Hashtag, wie es halt so üblich ist, manche Diskussionen, Zusatzfragen, oder auch einfach vergessen dazuzuschreiben. Manche hab ich eingefangen, andere nicht.

Gerald Czech ‏@redcrosswebmast  14h
#future2020 ist das Hashtag für die Veranstaltung, die gleich beginnt … Thema iHealth oder eHealth oder so.“

Als ich die Einladung für die Veranstaltung bekam war das auch mein erster Gedanke  – „iHealth oder eHealth oder so“ — schon wieder ein neues Modewort um aufzufallen. Möglich, denn wer verwendet das schon. Ja doch, auf Twitter wird #ihealth durchaus verwendet. Wenn auch im geringeren Ausmaß als #mHealth & Co.

Keynote “Apps auf Rezept”  Kai Sostmann @kasos  – Einige Tweets mit Zitaten daraus

Werner Reiter ‏@werquer  14h
„medizin. fortschritt im 3. jahrtausend entsteht durch interaktion mündiger patient_innen mit ärzt_innen“. sagt @kasos #ihealth #future2020

Gerald Czech ‏@redcrosswebmast  14h
Technologie verändert das Denken, sagt @Kasos. #future2020

Werner Reiter ‏@werquer  13h
„gezielte medizinische intervention kann wirksam sein“, sagt @kasos #ihealth #future2020

thomas weber ‏@th_weber  13h
„Wer von Ihnen hat Abos für gesundheitsinformierende E-Mails?“ fragt @kasos bei #future2020

Fabian Lebersorger ‏@faebiaen  13h
Egal wie viel online und Apps: Man muss immer auch offline zum Arzt gehen. Because Gesundheit. Sagt @kasos. #ihealth #future2020

manfred linzner ‏@mlinzner  13h
Nutzungbedingungen von Fitnessapps sind problematisch sagt @kasos. Wir schlagen die Brücke zum letzten #future2020

thomas weber ‏@th_weber  13h
„Man braucht auch als mündlicher Patient intensive ärztliche Beratung“. Kann App auf Rezept einfordern, sagt @kasos #future2020

Um die Vortragenden herum enspannte sich auch mal Witziges, Lustiges bis hin zu Esotherischem – auch das muss sein, lockert insgesamt ja auf.

thomas weber ‏@th_weber  13h
Wenn der Arzt alten Männern einen Dackel empfiehlt, damit die beim Gassi-Gehen Bewegung machen: Gelten Dackel dann als App? #future2020

Gerald Czech ‏@redcrosswebmast  13h
@th_weber Biomedizinische Tamagoccioide. #future2020

MEndemann ‏@wissit  13h
@th_weber oder als Medizinprodukt? #Dackelverschreibung #future2020

thomas weber ‏@th_weber  12h
Am besten funktionieren doch sicher auch im Medizin-Kontext Esoterik-Apps, oder? #future2020

@zieselbaer ‏@zieselbaer  12h
@th_weber nur wenn sie vor Handystrahlung schützen! #future2020

MEndemann ‏@wissit  12h
@redcrosswebmast @th_weber @zieselbaer ich sag jetzt nicht „Lichtnahrung“ (Taschenlampenapp) 😉 #future2020

thomas weber ‏@th_weber  12h
Danke für den Hinweis, @wissit! Xenon Torch ist eigentlich eine Lichtnahrungs-App! #future2020

Und auch das Thema Datenschutz kam vor, eh klar.. 😉 

thomas weber ‏@th_weber  13h
„Viele Apps kann ich nicht guten Gewissens empfehlen“, meint @Kasos. Weil: mieser Datenschutz #future2020

thomas weber ‏@th_weber  13h
„40% der Apps haben nicht einmal Hinweis auf Datenschutz“ (Andrea Fried) #future2020

Ja auch hier gibts laufend neue Studien zum Thema – wer sich hier einlesen will dem sei die zitierte Studie der „40% der Apps haben keinen Hinweis auf Datenschutz  ..“  empfohlen: Sehr informativ:

California Consumer Protection Foundation: Mobile Health and Fitness Applications and Information Privacy
Zugang: https://www.privacyrights.org/mobile-medicalapps-
privacy-consumer-report.pdf
, Zugriff: 16.1.2014. (zit in ÖKZ 1-2, 2014, E-Health Serie Teil 62)

und hier schließe ich mich an:

Werner Reiter ‏@werquer  12h
ich möchte mal drei wochen keine headlines a la „datenschützer warnen vor…“ lesen. #future2020

Medizinprodukt App?

Werner Reiter ‏@werquer  12h
medizin-apps sollten dem medizinproduktegesetz unterworfen werden, fordert michael ogertschnig. #future2020

Was hier allerdings auffällt ist dass es wenig  Wissen gibt was wirklich Sache ist. z.B. ob Apps als Medizinprodukt gelten. (Laienfragen ausgenommen)  Ja klar tun sie,  wenn die Lage auch ein sehr komplexe ist und vieles noch sehr unklar. Und Europa nicht die USA usw. Die Aufreger des vergangenen Jahres zeigen das auch deutlich. Die FDA hat da mal umgerührt, verboten, Guidelines verbessert und die Europäische Richtlinie zum MPG gibts ja auch noch. Wobei das jetzt zu weit führen würde. Wer mehr lesen mag, kann mich gerne kontaktieren. Anyway, das Thema wird uns noch beschäftigen.

Werner Reiter ‏@werquer  13h
schöne vision: toolkits für app-entwickler, die bereits alle regulatorischen und rechtl. vorgaben berücksichtigen. sagt @kasos #future2020

Auch daran wird bereits international gearbeitet.  Vielleicht nicht als Toolkit, aber zumindest ist das seit dem FDA-Aufreger ein Thema dem sich schon einige annehmen.

MEndemann ‏@wissit  12h
gute Frage, zumindest gibts eine Twitterarzt MT @patloew: Zählen Instagram und Twitter eigentlich auch als Gesundheitsapps? #future2020

Thema Arzt-Patientenkommunikation

Gerald Czech ‏@redcrosswebmast  13h
Was heißt Patient als “Koproduzent” der eigenen Gesundheit? Ich bin doch Produzent + nutze medizinisch akademischen Berater #future2020

Auch hier wurde heftig diskutiert. Gefordert wurde mehrheitlich das Patienten mündig sein sollen, Fragen stellen etc und in den Raum gestellt das Ärzte dass wohl nicht so gerne sehen würden wenn Patienten mit Internet-Diagnosen zu ihnen kämen würden. Klar, es wird beides geben, was mich jedoch veranlasst zu fragen ob jetzt jeder Patient per se mündig sein müsse und jeder Arzt per se seine Kunden/Patienten als gleichwertig behandeln müsse. Das wäre dann nicht wirklich im Sinne einer Vielfalt wo jeder „Topf“ seinen für ihn richtigen „Deckel“ bekommt.

thomas weber ‏@th_weber  12h
„Recht des Menschen als unmündiger Patient zum Arzt zu gehen, sollte niemandem genommen werden“ (A. Fried) #future2020

manfred linzner ‏@mlinzner  12h
“Der mündige Patient als Bedrohung für uninformierte Ärzte“ #future2020

MEndemann ‏@wissit  12h
der unmündige aber auch f manche Ärzte;-) MT @werquer: „mündige patient durchaus auch 1drohung für manche mediziner“andrea fried #future2020

Gerald Czech ‏@redcrosswebmast  12h
Auf beiden Seiten.RT @th_weber: “Das paternalistische Prinzip des ”Ich hör auf meinen Arzt” ist noch sehr ausgeprägt.” (@Kasos) #future2020

Ein paar Fazit-Tweets zum Abschluss:

Gerald Czech ‏@redcrosswebmast  12h
Wer viel misst, misst viel Mist. #future2020

Patrick Löwenstein ‏@patloew  12h
Spüren statt Messen: Ein Gefühl für den Gesundheitszustand ist auch in Zukunft wichtig. #future2020 #ihealth  (Amnk.RedMedtermine: zitat Andrea Fried)

Werner Reiter ‏@werquer  12h
mein physiotherapeut: skelett entspricht zwar nicht der norm, aber so lange nichts weh tut, ist das in ordnung. #future2020

Werner Reiter ‏@werquer  12h
ein fazit: technologie stärker für kommunikation einsetzen als für diagnose und therapie. #future2020

Wer mehr  nachlesen mag – die Twittersuche #future2020 spuckt die Tweets aus 😉

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