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Krafttraining

Vielfach unterschätzt ist des Krafttraining allemal, das Image von im Fitnesscenter strotzenden Muskelbergen mit demensprechenden sozialen Fähigkeiten hält sich hartnäckig. Nun, diese Gattung von Mensch ist wohl auch immer noch häufig anzutreffen und für Frauen oft auch schwer aushaltbar. Da schätze ich schon die Möglichkeiten einer Kette, die in jedem Studio eigene Damenbereiche anbietet. Auch kleine Studios am Land sind, zumindest untertags, recht gut gemischt und gemütlich.

Das neue SVA Aktiv-Camp „Krafttraining“ (Werbung, unbezahlt) mit dem Angebot aus Theorie und Praxis kam mir da gerade recht. Bisschen Praxis hab ich ja, Theorie dazu eigentlich nicht.

Die Anmeldung erfolgt problemlos, schnell muss man halt sein, die meisten Camps sind rasch ausgebucht. Stattgefunden hat das Camp mitten in Klagenfurt. Gut erreichbar aus ganz Österreich, die Unterkunft in einem ansprechenden Hotel, jedoch nicht ganz barrierefrei. Das inkludierte Abendessen war gut und ausreichend, viel Protein und Gemüse. Das Frühstücksbuffet war ebenfalls variantenreich, von Baked Beans, Porridge, Schinken, Käse, Ei, Obst etc war alles dabei. Einzig das Brot könnte man noch besser anschreiben – also Weizem, Dinkel, Roggen etc.  und simple Haferflocken statt dem gezuckerten, derzeit hippen, Granola. Eine Teilnehmerin wurde mit glutenfreien Speisenvarianten ebenfalls gut versorgt, da war man sehr aufmerksam.

Folder SVA Krafttraining

Das Training fand in einem  1 km entfernten Fitnesscenter sowie in einem Seminarraum im Hotel statt. Die ca. 30 Teilnehmer  waren aus ganz Österreich. Die Gruppe wurde geteilt, damit hatte man das ganze Wochenende nur mit ca 15 Personen zu tun und das war beim Training gut überschaubar. Vorträge am Abend rundeten das Programm mit ein bisschen Therorie ab.

Am ersten Tag stand für mich funktionellem Kraftraining ohne Geräte im Hotel am Programm. Übungen, die man mit etwas Geschick und Einfallsreichtum auch zu Hause mit Theraband, Sessel, Tisch oder Wand durchführen kann.

Krafttraining ohne Geräte

Für mich gings erst am Samstag in die Mukibude. In der ersten Einheit wurden einige der wichtigsten Geräte vorgestellt. Die Trainer achteten sehr auf die exakte Bedienung, ein Punkt, der wichtig ist, und nicht zu letzt dank Billoigkettten wohl des öfteren vernachlässigt wird. Manchmal hilft beim zuschauen so mancher „Sportskanonen“ echt nur Augen zu, so weh tut das… aber gut, am Camp lernten wir wie es geht. Nach einer guten und langen Mittagspause von vier Stunden, dann nochmal eine Einheit im Fitnesscenter. Zirkeltraining an den am Vormittag erlernten Geräten. Immer zu zweit, damit sind die Pausen zwischen den Übungen auch gewährleistet. Zirkeltraining ist alleine oft schwer durchführbar, gibt man ein Gerät frei, ist sicher schon wer anderer dran, aber in der Gruppe hat das sehr gut funktioniert.

Fazit:
Es hat sich ausgezahlt dabei zu sein und trotz vorangegangener Krankheit war das Pensum durchaus zu schaffen. Es war, soviel ich mitbekommen habe, niemand dabei, der das zum ersten Mal gemacht hat, wenn auch ein paar schon lange nicht mehr im Fitnesscenter waren.

Verbesserungsvorschläge? Nun, vielleicht um doch ein paar Couchpotatoes anzusprechen, ein Krafttraining light für absolute Anfänger ….

 

 

 

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