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Physiocamp – am Barcamp Graz

Das Barcamp Graz hat schon Tradition. Zum sechsten Mal findet es statt, zum 4ten Mal in der Form eines Sammelcamps zu den unterschiedlichsten Themen. Die haben scheinbar nichts miteinander zu tun. Politcamp. Designcamp, iCamp, Physiocamp, Wissenscamp, Startcamp und die Werkstatt.

Nicht zu vergessen: Der Twitterhashtag #bcg13 der auch nicht-anwesenden die Möglichkeit bot, zu erfahren was am Barcamp grade diskutiert wurde.

Das Physiocamp fand zum ersten Mal statt,nicht das allererste im Gesundheitsbereich, das war das Carecamp in Salzburg (Nachlese Medtermine), aber mit unter den ersten im deutsprachigen Raum. Denn die drei #hcsmeu-Camps also Barcamps zu Gesundheit und Soziale Medien – Healthcare Social Media Europe- gabs ja bereits (Nachlesen: 1  2 3)

Die Themen des Physiocamps:

  • Videounterstützte Bewegungsanalyse
  • Videoanalyse Kinovea Open Source
  • Gesundheit und Social Media
  • Physio in der Zukunft/First contact/Initiative Fort- und Weiterbildung
  • Motorisches Lernen
  • Podologie
  • Was wollt ihr wissen? Haltung am Arbeitsplatz?!
  • Burnout: Prävention + Evaluation
  • Miteinander reden und einander verstehen

Ein paar Eindrücke aus Session:

Videoanalyse Kinovea Open Source

Andreas Jocham, Physiotherapeut, Leiter des Ganglabors Leiter des Labors für Gang- und Bewegungsanalyse im Theresienhof Frohnleiten stellt in einem kurzen Impulsvortrag ein Einsatz der Kinovea Software zur Ganganalyse vor. Schnell ist man in der Diskussion wo etwa 15 SessionteilnehmerInnen  daran teilnehmen. Für einige Physiotherapeuten gehört eine computerunterstützte Ganganalyse ihrer Patienten bereits zum Alltag, für manche ist das neu. Viele TeilnehmerInnen sind selbständige Physiotherapeuten und so entspannt sich auch eine Diskussion wie man den Computer sinnbringend und vor allem zeitschonend in die 45min Behandlungstermine einbauen kann, welches Equipment man dafür benötige und wie teuer das denn sei und vor allem ob es wirklich so viel mehr bringe als althergebrachte Beobachtungen des Patienten. Einig war man sich – Software dient der Unterstützung, kann niemals den geschulten Blick des Experten ersetzen, denn die Zahlen die die Software ausspuckt müssen ja auch interpretiert werden.

Gesundheit und Social Media

Meine eigene Session in der ich, wie am Carecamp auch, interessiert foldende Fragen stelle:

„Wenn Patienten sich Infos im Internet holen, welche Auswirkungen hat das?“ und „Wer ist selbst im Internet und in Sozialen Medien? Warum? Vorteile, Nachteile?“ (mein Slideshare dazu)

Das Thema Patienten die sich informieren scheint gar nicht so das Hauptthema zu sein, man nimmt es zur Kenntnis, scheint aber andererseits auch nicht wirklich ein Problem damit zu haben. Kritische Stimmen waren nur vereinzelt zu hören, vor allem über die Freizügigkeit mancher Patienten über ihre Krankheiten twittern oder Facebooken.

Lebhaft wird die Diskussion erst beim Eigenmarketing der selbständigen Physiotherapeuten. So gut wie alle Anwesenden sind im Register des Verbandes der Physiotherapeuten eingetragen, einige haben eine eigene Website und ein paar wenige haben erste Gehversuche in Facebook unternommen. Hier herrscht durchwegs Ratlosligkeit wie das Medium den wirklich zu nutzen sei, auch welche Posts man denn so schreiben könnte. Einig war man sich, wenn man Social Media Kanäle nutzen will solle man das auch regelmäßig tun, wenn dafür die Zeit oder die Ideen fehlen soll man es lieber lassen.

Physio in der Zukunft/First contact/Initiative Fort- und Weiterbildung

Berufspolitik, Abrechnungswesen mit den Krankenkassen, Unterschiede in den Bundesländern, das war der Fokus dieser Diskussion. Weiterbildung, Unterschiede zu Deutschland um hier nur einige Inhalte zu nennen. Eine lebhafte aber auch kurzweilige Diskussion die so ziemlich alle Themen berührte und die Sessionzeit hier eindeutig zu kurz war.

Was wollt ihr wissen? Haltung am Arbeitsplatz?!

Wenn Physiotherapeuten auf Informatiker treffen nimmt man erstmal an, sie haben sich nichts zu sagen. Dennoch wurden die Physiotherapeuten offen aufgenommen, die anfängliche Scheu, sich unter die Menge zu mischen, schnell überwunden. Und die Session entstand durch Pausengespräche, einem IT’ler war sein Kreuzweh so lästig dass er die Gelegenheit zu fragen nutzte.

Und es interessierte noch andere IT’ler. Die wie mir Andreas Jocham berichtete, bereits sehr gut über Ergonomie bescheid wußten und schon einiges probiert hätten. Dennoch war der Informationsbedarf groß, ein Brainstorming an Möglichkeiten die Folge zb kam hier auch der Einsatz von Feedbacksystemen wie Kinect zur Sprache.

Interessantes Ergebnis: Die heutigen Konzepte der Arbeitsmedizin reichen schon lange nicht mehr aus. Es gehöre mehr dazu als einmal im Jahr die Sitzhöhe und Monitorneigung zu kontrollieren. – Hier verweise ich auf einen sehr interessanten Tag, der erst kürzlich stattgefunden hat – Alternsgerecht Arbeiten – der neue Konzepte diesbezüglich vorstellte.

Pausengespräche

Viele Querschnittsthemen passieren wohl auch in den Pausen – so wurden Themen rund um den Einsatz der IT in der Physiotherapie, vor allem in der Reha diskutiert, aber auch Hightechprothesen und Gamification wurde angesprochen.

Fazit

Sehr interessantes Barcamp das durch die unterschiedlichen Themen erst spannend wird.

Ich würde mir für die Zukunft wünschen, dass es ein Barcamp mit Teilnehmern aus den verschiedensten Gesundheitsberufen gibt und man sich nicht nur innerhalb der Berufsgruppe austauscht, sondern die Chancen des Formates Barcamps nutzt sich online und offline zu vernetzen. Für Orgaanfragen und wer dabei mitmachen möchte, bin ich jederzeit zu haben!

Links

Barcamp.at

Barcamp Graz – > Menüpunkt Presse, hier sind externe Blogs und Nachberichte ebenfalls verlinkt

Physio Austria, Bundesverband der PhysiotherapeutInnen Österreichs

Ö1 – Radiodoktor Magazin – Ich durfte dafür OTöne sammel – den Beitrag gibt es am 15.5.2013 um 16h40 in Ö1 und 7 Tage zum Nachhören

Twitter – BCGraz

Facebook – Barcamp Graz

 

Blog: Roman Huber 

Storify  Vanessa Angermann

56. Österreichischer Krankenhausmanagement Kongress

Eine Nachlese in Tweets von Bernhard Kadlec. Vielen Dank fürs Twittern!

Auf dem Weg zum 56. Österreichischen Krankenhausmanagement Kongress in Feldkirch. Gibt es einen Hashtag? #khmkongress ?

— Bernhard Kadlec (@bernhardkadlec) May 6, 2013

#khmkongress Gerald Fleisch: Krankenhausverwaltung war gestern. Heute ist Management gefragt und der richtige Einsatz der Talente.

#khmkongress Karl Binder: Grenzüberschreitende Gesundheitsversorgung am Beispiel Gmünd.

#khmkongress Health Across in practice seit Februar im Echtbetrieb. Erfolgsmodell zeichnet sich ab.

#khmkongress Andreas Prenn: Projekt-Drittmittelfinanzierung anhand des Beispiels Prävention, Beratung & Therapie der Glückspielsucht

#khmkongress Susi Herbek: #elga kommt und betrifft alle. Vernetzung und Dokumentenstruktur wird verbessert. CDA als Standard fixiert

#khmkongress Gottfried Haber: #Risikomanagement von der grauen Theorie in die Praxis. Nicht nur Primärprozess als risikorelevant betrachten

#khmkongress Gottfried Haber: Ziel im KH sollte hollistisches Risikomanagement sein. Spannender Ansatz

#khmkongress Gert Kovarik: These Steuerung im Krankenhaus endet oft in der ersten Führungsebene

#khmkongress Franz Laback: Integrierte Abteilungsplanung bindet 2. Führungsebene in die Krankenhaussteuerung ein

#khmkongress Franz Laback: Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortung müssen für erfolgreiche Steuerung im KH geklärt sein

#khmkongress Franz Trautinger:PersonalisierteMedizin-Realität oder Fiktion? Jedenfalls sicher ethische und wirtschaftliche Fragen zu klären

#khmkongress Franz Trautinger: Testen Sie selbst ob Sie Kandidat für das McCoy Syndrom sind!

#khmkongress Franz Trautinger: Bei der personalisierten Medizin darf nicht auf den Patienten vergessen werden

Infos zum Kongress: Website

Twitter-Convo des Nächtens … in AT

Ausgehend von diesem Tweet entspannte sich eine interessante Diskussion zwischen @EPichlbauer und @Eltscha

 

 
und weiter gehts:
@EPichlbauer: @eltscha keine Ahnung! Sind vermtl. Schlüsse aus internationalen Studien u. Wie üblich sicher überzogen- wie bei Diabetes & Co
 
‏@eltscha: @EPichlbauer Und so sollen xxx menschen einer „versorgung“ zugeführt werden, die sie gar nicht brauchen
 
‏@EPichlbauer: @eltscha … F. Mich sind Aussagen über VERSORGUNGSKONZEPT wichtig! D.ist neu! Normalerweise will man schlicht mehr Strukturen
‏ 
@eltscha: @EPichlbauer Gut und schön. Aber wenn von falschen zahlen ausgegangen wird, wird das mit der richtigen versorgung nix werden
 
@EPichlbauer: @eltscha du willst immer alles auf einmal! Auf der versorgungsebene muss man schon auch ein bisschen Geduld haben können
 
‏@eltscha: @EPichlbauer Aber gleich mal schluss machen mit den falschen zahlen
 
‏@EPichlbauer: @eltscha wir haben bis dato keine versorgungsforschung also auch keine validen Daten- auf die zu warten geht aber nicht! Henne-Ei-Problem
‏@EPichlbauer: @eltscha agree! Aber um die richtigen zu kriegen muss man versorgungswissenschaft betreiben. Das geht aber nur, wenn man Konzepte unter …
‏@EPichlbauer: @eltscha … Wissenschaftlicher Begleitung pilotiert! Und dann adaptiert und dann ausrollt. Und weil die versorgungsrealitaeten …
‏@EPichlbauer: @eltscha … Meist regional inhomogen sind, müssen diese Konzepte auch dezentral entworfen werden
 
@eltscha: @EPichlbauer Um die richtigen zahlen zu kriegen, muss man zuerst den menschenverstand befragen: 17,7% der österreicher +65. nicht mal davon
‏@eltscha: @EPichlbauer … hat jeder chronische schmerzen.
 
‏@EPichlbauer: @eltscha naja, so einfach ist es dann auch nicht! Und nur weil du eine Zahl ausschließen kannst, hast du noch lange nicht die richtige
‏@EPichlbauer: @eltscha deswegen pilotiert man VERSORGUNGSKONZEPTE ja
 
‏@eltscha: @EPichlbauer Sorry. Habe gelernt, skeptisch zu sein. Vor allem, was zahlen anlangt
 
‏@EPichlbauer: @eltscha wenn du mehr wissen willst, warum recherchierst du nicht die praevalenz chronischer Schmerzen
 
‏@eltscha: @EPichlbauer Bonne idee
 

Arbeitswelt alternsgerecht gestalten

Die Veranstaltung „Arbeitswelt alternsgerecht gestalten“ fand am Donnerstag, dem 18.4.2013 in der WK Burgenland in Eisenstadt statt. Ungefähr 120 Personen nahmen daran teil, der Saal war sehr gut gefüllt.

Es scheint ein Thema zu sein, noch dazu ein aktuelles, das Unternehmer, Personalvertreter und Vertreter der AK, der WK, dem AMS, dem TÜV, um nur einige zu nennen,  an diesem Tag versammeln konnte.

Einleitend gab es ein paar Statistiken zur Arbeitswelt. Die Lebenserwartung steige kontinuierlich an, und ab 2020 rechne man dass die Gruppe der 45-64jährigen erstmal den größten Anteil der erwerbstätigen Personen darstellen. (Statistik Austria und www.arbeitundalter.at). Die Alterstruktur der Erwerbsbevölkerung ändere sich. Die Belegschaften überaltern, gleichzeitig verschieben sich die Lebensphasen durch längere Ausbildungszeiten. Am Arbeitsplatz gäbe es nicht nur Ergonomie, sondern auch Arbeitsprozessgestaltung und  Berücksichtigung von besonderen Bedürfnissen älterer Arbeitnehmer. Gesundheitsförderndes Arbeitsklima könnten zukünftig eine große Rolle spielen um den Betrieb erfolgreich am Laufen zu halten und auch um als Arbeitgeber attraktiv zu bleiben. Ein Best-Pratice-Beispiel zweier Unternehmen sowie die Sicht einer externen Beraterin brachten es auf den Punkt. Wer etwas bewegen will muss ein Team und interne sowie auch externe Unterstützer und Begleiter finden. Nicht die alleinige Maßnahme zähle sondern die langfristige Implementierung des Gedankens „Gesunder Arbeitsplatz = gesunde Mitarbeiter, egal welchen Alters“. Während am Vormittag vorwiegend die Unternehmer in die Pflicht genommen wurden, wurde in den Arbeitskreisen auch die Eigenverantwortung jedes Einzelnen angesprochen.

Insgesamt eine gelungene Veranstaltung rund ums Thema, die auch Neueinsteigern einen ersten Einblick gestattet. Das Interesse war jedenfalls groß, die Pausen wurden ausgiebig für Gespräche genutzt.

Update 24.4.2103 – Berich der IV Burgenland

  

Fotocredits IV Burgenland

Miniconvo auf Twitter zum Thema „Überfüllte Spitalsambulanzen“

Diese Konversation (Convo) begann mit einem Tweet und RT: und löste eine, parallel zu zwei! Veranstaltungen, Diskussion aus, wenn nicht sogar ein Minishitstorm… 

‏@docboone714 Apr!! MT @EPichlbauer: „Nicht einzusehen, dass wer um 2Uhr ins Spital geht, weil ihm seit drei Wochen das Knie weh tut“ http://fb.me/2GDKZuWZz 

Die Antworten:

‏@DennisBeck_w@docboone71 Glaub auch nicht, dass das jemand macht, außer er bekommt in der Nacht akute Schmerzen. @epichlbauer

‏@wissit@DennisBeck_w doch doch, da gibts glaub ich jede Menge Beispiele -> @docboone71 /cc @epichlbauer

‏@DennisBeck_w@wissit Bestreite nicht, dass zuviele Leute in Spitalsambulanzen gehen. Das Beispiel klingt nicht sehr real. @docboone71@epichlbauer

‏@docboone71: @DennisBeck_w@wissit@EPichlbauer Nicht in Ambulanz, sondern rufen Rettung. 144. Rückenschmerzen seit 1Wo. Oma isst seit 3 Tagen weniger…

‏@docboone71@DennisBeck_w@wissit@EPichlbauer Do abend, Pat wird wg Lapalie stationär aufgen., Heimhilfe abbestellt -> Entlassung frühestens am Mo mögl

‏@wissit@docboone71 yupp und warten bis es Nacht wird, da sind weniger Leute /cc @DennisBeck_w@EPichlbauer

‏@docboone71@wissit@DennisBeck_w@EPichlbauer Das und im Falle AKH der U-Bahnanschluss. Man fährt eh grad vorbei (23h, weniger 2h)

 ‏@DennisBeck_w@docboone71@wissit Klingt um einiges dramatischer als ich ohnehin dachte. Da ist wohl Systemänderung UND Erziehung notwendig. @epichlbauer

‏@DennisBeck_w@wissit@docboone71 Ok, ich passe. Ihr seid die Praktiker mit Erfahrungen, die man nicht glauben will. 😉 @epichlbauer

‏@EPichlbauer@DennisBeck_w@wissit@docboone71 ist es aber – leider!

‏@DennisBeck_w@EPichlbauer Wurde schon überzeugt, dass Situation wirklich sehr absurd. @wissit@docboone71

‏@EPichlbauer@DennisBeck_w hab es gesehen – war ja fast ein kleiner shit-storm 🙂 @wissit@docboone71

Dennis Beck ‏@DennisBeck_w@EPichlbauer Ja 🙂 aber zeigt wohl auch die Not vor Ort an der Front. @wissit@docboone71

#qaswien – Qualität im Gesundheitswesen

Parallel zur Veranstaltung „eHealth zwischen Notfall und Dauerbetreuuung“ (siehe Blognachlese) fand im Rathaus bereits zum 10ten Mal das Symposium „Qualität im Gesundheitswesen“ statt.

Unter dem Hashtag #qaswien twitterte Peter Pfläging live einige Eindrücke. Hier zusammengefasst:

‏@pflaeging 4 Apr:

Bin beim Qualitätsmanagement Symposium im Gesundheitsbereich im Wiener Rathaus. #qaswien

Marhold: KAV Spitäler in Wien 2030: Reduktion auf 5+1! #qaswien

Joesi prokopetz für zwischendurch,… Ich erkenne zwar den Zusammenhang nicht, aber zumindest ist es lustig! #qaswien

Prozessmanagement der klinischen Pfade in der Augenambulanz. Interessanter Ansatz, ob die operativen Prozesse auch dabei sind? #qaswien – Korrigiere, ist dabei, nicht schlecht! #qaswien

Zukunftsforschung: die Feminisierung ändert die Kultur. Die meisten Scheidungen in AT werden von den Frauen initiiert. #qaswien

Disk. Telemedizin. Wahrscheinlich verstehe ich das Problem noch nicht, aber in einem vernünftig gesicherten Umfeld kein Problem #qaswien

Das Gesundheitswesen und die Social Media Bewegung,… Eine interessante Diskussion? Wir werden sehen #qaswien

Kabaret zur Optimierung der Chirurgie im Gseundheitswesen: „der Anästhesist kann ja das Besteck anreichen,…“ #qaswien

Aber auch von Bernhard Kadlec ‏und Elisabeth Tschachler findet sich jeweils ein Tweet:

@bernhardkadlec: Köck: „Wissen verpflichtet!“ Gute Herleitung zur Notwendigkeit des Einsatzes von Standards im Gesundheitswesen. #qaswien

‏@eltscha 4 #qualitätsberichte werden von patienten nicht verstanden und nicht genützt #kavqual

Patientensicherheit trainieren

Unter dem Titel „Patientensicherheit lässt sich trainieren fand im, zugegeben attraktiven, Twintower diese Diskussionsrunde statt. Ein Bild davon hab ich in gplus gepostet.

Ein Videobericht findet sich auf der Website des Leadersnet.

Die Wichtigkeit der Trainings in der Aus- und Weiterbildung wurde plakativ mittels Doppelconference beschrieben, z.T. sicher eine besser Methode als ein Frontalvortrag.  Die Forderung die Medien sollen doch endlich dieses Thema aufgreifen, war jedoch mehr als entbehrlich. Das Thema ist sehr wohl präsent und auch nicht neu.

e-Health zwischen Notfall- und Dauerbetreuung

Die Konferenz fand im Rahmen der e-Health-Initiative Österreich (eHI) statt (Initiative der Arbeitsgemeinschaft für Datenverarbeitung und dem Bundesministerium für Gesundheit).

Ausgerechnet bei den ersten frühlingshaften Sonnenstrahlen fand diese Konferenz in den Räumen des Austria Trend Hotels am Rennweg statt. Gut, dass der botanische Garten ums Eck ist, und man in den Pausen, sofern man Zeit hatte, die Sonne doch etwas zu geniesen.

Das Programm war breit gestreut, und die 5 Tweeps (3 Anwesende Teilnehmer und insgesamt 31 Tweets mit Hashtag #advehealth geben eine recht komprimierte Zusammenfassung ab.

@hbadjura: Interessante Themen und Vorträge. http://www.adv.at/veranstaltungen/20130404_eHealth_Konferenz.htm …

@wissit: GM! Heute gehts wieder mal um #ehealth #elga und co http://ow.ly/1UzItk #hcsmat

@wissit: Pusarnig – ein dmp Programm zwingt einem die Abläufe in der Ordi zu organisieren #advehealth #hcsmat

@wissit: Pusarnig – es ist wichtig dass die die Programmieren den Anwendern (red. Ärzten, Pat) zuhören was sie brauchen #advehealth

‏@ASterrer: Dr. Susanne Pusarnig erwähnt @mysugr als innovatives und gutes Diabetes-Vorsorgeprogramm #ADVeHealth pic.twitter.com/5uPhH7b9pz

@wissit: Jetzt @hbadjura zu „wer zahlt dmp programme?“ #advehealth

‏@wissit ‚Denken Sie Gesundheit neu . Es braucht Gedankeninnovation‘ sagt @hbadjura #advehealth

@wissit Thema #aal jetzt #advehealth

‏@hbadjura #advehealth Nicht nur Gesundheit neu denken. Wohnbau kann auch neu gedacht werden, z.B. AAL taugliche Wohnungen bauen.

‏@wissit Wichtiges Thema – wie kann man neue Wohnungen gleich #aal tauglich planen #advehealth /cc @barrierefrei_at

@hbadjura Ich mag es nicht, wenn mangelnde Ressourcen für fehlenden Veränderungswillen herhalten müssen. Mutig entscheiden! #advehealth

@hbadjura #advehealth bei der AAL-Ausstattung der Wohnung nicht beim Schlüsselsafe sparen. Verkürzt das Eintreffen der Hilfskräfte entscheidend!

@wissit Integrierte Versorgung – wo kann IT helfen, wo nicht – Ludwar, IBM #advehealth

‏@hbadjura #advehealth Es braucht einen Gesundheitskoordinator (GEKO). Meine Rede! Wo geht ihr hin um Infos zu Gesundheit(sleistungen) zu erhalten?

@wissit Wie passt ehealth und e-government zusammen? Jetzt bei #advehealth

‏@wissit @hbadjura ins Internet und dann Arzt suchen der das ausdeutscht #vision #advehealth

@wissit Von ca 50 tn hier haben nur 3-4 die Bürgercard, und ca 15 die Handysignatur #advehealth

‏@hbadjura Wer heut nicht dabei ist, versäumt was! #advehealth pic.twitter.com/6JyLxUMzlw

@pflaeging RT @wissit Von ca 50 tn hier haben nur 3-4 die Bürgercard, und ca 15 die Handysignatur #advehealth. Das entspricht ja dem österr. Schnitt;-)

‏@wissit Pat. hat Recht auf Einsicht in Gesundheitsdaten in elga — >mein comment  hm ja schon aber wie war das mit d #vds eigenabfrage? #advehealth

@hbadjura #advehealth Univ.Prof.Dr.Binder bestätigt: Telemedizin steht nicht dem ÄG entgegen. Warum tun’s dann so wenig, z. B. http://www.diabmemory.at ?

@wissit @hbadjura das ist eine andere Geschichte … btw hätt gern den § dazu, war zu kurz zum abschreiben #advehealth

@hbadjura #advehealth Genau, weil’s keine Evidenz gibt und keine Entscheidung nicht kommuniziert werden muss. Entscheidet mutig!

@wissit Hoheiser-Pförtner referiert über Datenschutz mit Bsp Identitätsklau und den üblichen verdächtigen Begriffen #advehealth

Einen guten Abschluss findet sich in dieser Aussage, denn es geht schon längst nicht mehr nur mehr um Land/Stadt Unterschiede:

‏@wissit: Auer – die Peripherie kann auch das 25. xte Stockwerk sein für eine 80jährige gehbehinderte Frau #advehealth

Bedarfsgerecht. Zielgerichtet. Patientenorientiert. Wie setzen wir die Gesundheitsreform um?

Die siebente Veranstaltung der Reihe „Zukunft Gesundheit“ der Karl Landsteiner Gesellschaft stand am 12. März 2013 unter dem Motto der neuen Gesundheitsreform.

Es diskutierten:
Dr. Gerald Bachinger, Sprecher der Patientenanwälte Österreichs
Dr. Josef Probst, Generaldirektor-Stellvertreter im Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger
Dr. Erwin Rebhandl, Arzt für Allgemeinmedizin, Präsident von AM plus – Initiative für Allgemeinmedizin und Gesundheit
Dr. Christoph Reisner, MSc, Präsident der Ärztekammer für Niederösterreich

Moderation: Univ. Prof. Dr. Bernhard Schwarz, Präsident der Karl-Landsteiner-Gesellschaft, der zu Begin drei übergeordnete Fragen stellte, zu denen sich die Diskutanten äußern sollten:

1 Wie können die Ziele der Gesundheitsreform erreicht werden ohne dass die Qualität darunter leidet?
2 Chronische Erkrankungen. Hier ist eine strukturierte Versorgung das Ziel – wie wird entschieden welche Leistungen wo verfügbar sind?
3 Transparenz – werden Ergebnisse zukünftiger Evaluationen auch den Patienten zugänglich sein?

Probst eröffnete das Podium das es zu wenige gesunde Lebensjahr in österreich gäbe und es zu viele Akteure im Gesundheitswesen gäbe. Der erste Schritt sei aber getan, die Rahmengesundheitsziele. Es gehe jetzt darum konkrete Ziele zur erarbeiten und messbar zu machen. Zur Frage der Ergebnisqualität und deren Messung: österreich habe einige gute Ansätze aber nichts Flächendeckendes.

Reisner wiederholte, wie schon bei anderen Veranstaltungen auch, dass die Gesundheitsreform seiner Meinung nach nur eine Finanzierungsreform sei. Er bedauerte, dass die Ärztekammern derzeit nicht in den Gremien sitze. Darauf antwortete Probst, der im Gremium sitzt, dass sich das System erst finden müsse und erst im nächsten Schritt nach und nach andere Player mit eingebunden würden, da es sonst wieder keine Ergebnisse geben könnte.
Reisner weiter zum Stichwort strukturierte Versorgung: Wenn jemand schon nach fünf Tagen nach einer Hüft OP entlassen werde, finde man wenig adäquate Versorgung im niedergelassenen Bereich. Ebenfalls bemängelte er die Ausbildungssituation im stationären Bereich. Es sei ein Zufall ob man gut ausgebildet werde oder nicht.

Bachinger sieht aus Patientesicht eine Türe geöffnet, befürchtet aber wenn diese Türe zugehe es sich wieder sehr lange nichts im Gesundheitswesen ändere. Derzeit sei nicht mehr als ein Papier am Tisch und die wirkliche Arbeit solle jetzt erfolgen. Er erwarte sich sehr viel. Er betonte dass man sich überlegen solle wie man die Patienten an den Hausarzt binden könne und unterschied hier zwischen freier Arztwahl und beliebiger Einstieg in höhere Versorgungsebenen. Es fehle ihm derzeit komplett die Einbeziehung des mündigen Patienten und er wünsche sich eine Grundberatung, eine Art Callcenter. Hier gehe es ihm nicht um Dr. Ed, sondern um die Information für Patienten sich im Gesundheitswesen zu orientieren.

Nach Rebhandl sei der derzeitige Ansatz der Gesundheitsreform das konkreteste was er in seinen 32 Jahren als Allgemeinpraktiker gesehen habe. Seiner Meinung nach kann es nur gelingen wenn man die Allgemeinmedizin stärke, und das sei nicht neu und schon in den 1970ern in der WHO festgelegt worden. Aber auch andere Berufe, die dem Arzt zuarbeiten sollen gestärkt werden, z.B. Wundversorgung durch ausgebildetes Pflegepersonal. Die Hausarzttätigkeit solle klar strukturiert sein. Er sehe auch Handlungsbedarf in der Umsetzung von Verträgen. Es solle klar sein, welche Leistungen ein Hausarzt zu erbringen habe und welche nicht. Die Grundphilosohie des „Primary Healthcare“ solle jedoch überall umgesetzt werden, er ist sich dessen aber bewusst, dass dies nicht überall gleich aussehen könne.

Insgesamt war die Diskussion eine recht positive mit vielen anregenden Stellungnahmen aus dem Publikum und anschließenden Diskussionen in kleineren Gruppen.

Sessionbericht zum Carecamp – IT-Lösungen für Mobilität im Alter

Manchmal reicht ein Überblick nicht aus, manche Diskussionen die sich ergeben sind doch vielschichtiger um sie in ein, zwei Zeilen abzuhandeln. Daher freut es mich besonders, dass Sebastian Meyer,  der auch einen Pflegeblog führt, hier seinen Gastbeitrag geschrieben hat. Aber lest selbst:

IT-Lösungen für Mobilität im Alter

In dieser Session wollte uns der Teilnehmer ein Produkt vorstellen, welches im Rahmen von Ambient Assisted Living (http://www.aal-europe.eu/) seit ca. 2 Jahren entwickelt wird.

Es wurde uns so nahegebracht, dass alte Personen, welche nicht mehr so gut sehen, mit diesem Produkt weiterhin Navigationslösungen, wie Routenplanung und Fahrpläne, nutzen können. Dieses sollte dann über den heimischen Fernsehapparat oder auch einer App genutzt werden. Drapiert wurde die App mit einem Schnitzeljagdspiel und einem Erste-Hilfe-Programm.


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