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Transatlantic Health IT/eHealth Cooperation Assembly

Eine Veranstaltung die vom U.S. Department of Health and Human Services und dem European Commission Directorate General Communications Networks, Content and Technology sowie dem Office of the President of the Senate of Massachusetts in Boston durchgeführt wurde.

Ziel dieser Veranstaltung war es Geschäftsbeziehungen, Forschung und Kooperationen zwischen den USA und Europa zu fördern.

President Ilves aus Estland spricht es klar aus, was sicher auf viele Europäische Länder zutrifft:

… Alle Bürger und nicht Ärzte und Staaten sollen Besitzer und Nutzer ihrer Gesundheitsdaten sein…“

Originalzitat:

„Why could a citizen not make the same e-leap in the sphere of health? Citizens, above all, and not doctors or governments, should be the possessors and users of their medical records,“ mused President Ilves. „The organisation of health care is a field in which we lag behind with the use of information technology by approximately ten years, although the demographic developments at both sides of the Atlantic Ocean should encourage us to be more innovative.“ (Quelle: Website President Estland)

13. Internationale HL7 Interoperability Conference – IHIC

„CDA rund um die Welt“ so könnte man ebenfalls titeln, denn bereits zum 13. Mal aber zum ersten Mal in Österreich fand sich die wissenschaftliche HL7 Community im Wiener Technikum ein. Vortragende und Teilnehmer kamen aus 20 Ländern u.a. Australien, Korea, Kanada, England, Deutschland, Österreich, Kolumbien, Spanien, Polen und Tschechien.

Die Themen spannen sich um nationale EHR Architektur und deren Nutzung, CDA, Infrastruktur für Interoperabilität bis hin zu Probleme und Lösungsansätze im Umgang mit komplexen IT Projekten. Diese sollten nicht nur die IT sondern auch die komplexe und heterogene Healthcare Umgebung berücksichtigen. Traditioneller Programmpunkt war die „Show me your CDA“ Session. Zum Socializing fand man sich bei einem Wiener Heurigen ein. Der Joachim W. Dudeck Awards für den besten Konferenzbeitrag eines jungen Autors ging an Edgar De La Cruz von der Universität von Cauca (Kolumbien), dessen Beitrag eine nationale Referenzarchitektur zum Austausch von CDA-Dokumenten in Kolumbien vorstellte.

Einige Statements aus den vielen Vorträgen:

„One-stop shopping für eHealth Standards auf einem nationalien Level lohnt sich.
Ein einziger eHealth Standard ist für alle, die am Markt teilnehmen, von Bedeutung“
(Michael van Campen, Kanada)

„Es ist oft nicht die IT, die Probleme verursacht sondern Mangel an Management am Projekt selbst oder in der Organisation in der das Projekt stattfindet. Die CDA Implementation Guides machen HL7 Anwender zwar glücklich, jedoch sei dies nicht genug.“ (Stefano Lotti, Italien)

“Problem: Health Records are at best manually shared by the patient´s involvement”
(Edgar De La Cruz, Kolumbien)

„The Good News: There are domain efforts (e.g., IHE-PCD, Continua Healthcare Alliance, MDPnP, CIMIT, ICE) making real progress towards attaining these goals.” (John J. Garguilo, Österreich)

Weiterführende Informationen zum Thema gibt es bei der HL7 Anwendergruppe Österreich: Website

Forum Spital – Die Spital

Vom 13.- bis 15.6.2012 fand die jählich stattfindende Veranstaltung „Die Spital“ statt. Inmitten dieser bot das „Forum Spital“ einen Tag lang Austausch und Kommunikation rund um das Thema Spital. Veranstalter: IIR

Die Teilnehmer kamen aus ganz Österreich waren Verwaltungs- und PflegedirektorInnen der österreichischen Krankenanstalten und Gesundheitseinrichtungen sowie Entscheidungsträger für stationäre und ambulante Gesundheitsversorgung bei Trägern, Behörden, Ämtern und in der Politik.

Inhaltlich spannte sich der Bogen von der Spitalsfinanzierung über IT-Sicherheitsfragen und Qualität bis hin Telemonitoring und Social Media.

Über das Event „Die Spital“ gibt es eine Presseaussendung des Veranstalters bei OTS.

Kommentar:

Leider keine Teilnehmer die in der Twittersphäre unterwegs sind, daher gibt es keine Tweetnachlese.

Leider gibt es auch sonst wenig nachzulesen, die Veranstaltung verschwand eine Woche danach von der Website des Veranstalters. Schade eigentlich.

Hier ein Auschnitt aus dem Programm:

Da ich eingeladen wurde* einen Vortrag zu halten habe ich diesen in gekürzter Version auf Slideshare gestellt.. Mein Vortrag wurde trotz der späten Stunde (17h) sehr interessiert aufgenommen und gemeinsam mit Prof. Dr. Wolfgang Zagler, der uns einiges zu AAL (Ambient Assited Living)  zu berichten wusste, in einer anschließenden Runde diskutiert.

Teams work!

*Anmerkung: ungesponsert, Teilnahme am Kongress jedoch möglich, Vortrag ohne Bezahlung, Weblinkkooperation war nur eine Woche online, daher erlaube ich mir auch meinen Vortrag auf Slideshare zu stellen um sie Interessierten zur Verfügung zu stellen.

Hatschi!

Von 1. bis 5. September 2012 fand in Wien der Kongress der „European Respiratory Society“ statt. Der jährlich stattfindende Kongress bildet die aktuellsten Forschungsergebnisse in diesem Gebiet ab, bietet Fortbildung für Ärzte, diskutiert aber auch gesellschaftliche Themen wie die Wahrnehmung der Atemwegserkrankungen in der Öffentlichkeit.

Ungefähr 20-30% der europäischen Bevölkerung leiden an Atemwegserkrankungen, davon 5-12% an Asthma, Tendenz steigend. Nebenerscheinungen wie Schlafstörungen und Einschlafschwierigkeiten trüben die Lebensqualität weiter und verursachen in Folge auch Produktivitätsverluste. Trotz sozialer und persönlicher Auswirkungen werden Atemwegsallergien nicht immer oder nie diagnostiziert. Die Dunkelziffer könnte bei ca 45 % liegen. (Quelle: EFA – Buch über Atemwegsallergien)

http://www.efanet.org/wp-content/uploads/2012/07/EFA-Book-on-Respiratory-Allergy-German.pdf

Kongresseindrücke:

Ein Patiententag wurde groß im österreichischen Fernsehen angekündigt, jedoch war nach mehrmaligem Nachfragen die Presse dort nicht erwünscht, manche Messebetreuerin wusste davon überhaupt nichts.  Es gab einen Hashtag, der weder über die Website noch am Kongress direkt kommuniziert wurde. Die Twittercommunity war jedoch auch hier nicht unterzukriegen – es verbreitete sich von selbst, dabei auch unter Ausstellern, die es allerdings eher zur One-Way-Spam-Ankündigungen benutzten.

WLAN war vorhanden und funktionierte. Es gibt nur wenige Onlinedokumente auf der Kongressewebsite, Presseunterlagen auf Holzmedium, meist nur auf Englisch. Medienberichte vereinzelt, falls sich noch etwas findet, verlinke hier hier darauf.

Insgesamt ein großer internationaler Kongress, der der Tourismusstadt Wien sicher einiges einbringt, da jedoch  die Inputs aus österreichs Forschung hierzu eher rar sind, kaum Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit.

WONCA Kongress in Wien – Allgemeinmedizin

Unter dem Titel „The Art and Science of General Practice and Family Medicine“ trafen sich im Juli 2012 Allgemeinmediziner aus aller Welt in Wien (WONCA)

Eine Nachlese in Tweets, die dann doch nicht so selten waren wie befürchtet.

@doctorcasado        @rqgb how many atteders at #wonca2012 ? twitter is almost empty #wonca

Einige Ankündigungstweets von Austellern

@All set for #WONCA Vienna. Come by stand #yyy

gut zu wissen: WLAN im Hotel und wenns mal nicht funktioniert:

@vdgmeu      @rqgb it seems that Internet works better now! #WONCA #vdgm

@clarercgp    @lucyas Good morning -‚cold-turkey“ hotel in Vienna no internet………..oh my….now back to rapid reinstatment. Sitting in conference at #Wonca

Einige generelle Infos und jede Menge „Socialzing Tweets“

@EURIPA_EURIPA: EURIPA’s programme during the #WONCA Europe 2012. #primarycare #rural #VdGM http://t.co/uc9j9UdG”

@doctorcasado        Ich wünsche ihnen ein glückliches kongress #WONCA @vdgmeu #primarycare #familymedicine #hcsmeu #hcsmeues http://t.co/f0rJqxbK

@doctorcasado        Yesterday I attended a 52 patients clinic, with 2 home visits #Spain what about your country? @vdgmeu #WONCA #primarycare #hcsmeu

@griffglen     @clarercgp Apfelstrudel mit Vanillesoße sehr gut #WONCA

Ein Aufruf doch vom Kongress zu berichten:

@trishgreenhalgh     Enjoying the #wonca hashtag as I’m missing the World Family Doctors‘ conference in Vienna. Keep tweeting from this event please!

@clarercgp    @EMRAHKIRIMLI We need a European Call for Action to promote Family Medicine. discussed this at #WONCA

Und einige Inhalte, die so diskutiert wurden:

@vdgmeu      The art is the tool with which we implement science. #vdgm #wonca #hcsm #hcsmeu #primarycare http://t.co/YOpeGW2c

@ictzorgen    Interesting: higher patient satisfaction linked to higher mortality. Are doctors doing too much? #wonca

@mgfamiliarnet      Medical generalism – routinely apllying a broad & holistic perspective to the patient’s problems #wonca

Die Auswertung zeigt, dass sich doch eine ganze Menge getan hat – und übrigens – der Hashtag #wonca ist auch nach dem Kongress als Hasthag zu finden – wer sich also für Allgemeinmedizin interessiert kann hier sicher fündig werden.

Quelle hierfür und gesamtes Transkript wie üblich beim Symplur Healthcare Hashtags

 

Eine Zusammenfassung in Bilder gibt es auf dem Blog Promedico

Die österreichische Gesundheitskompetenz

Über den eigenen Gesundheitszustand zu reden ist an sich schon eine schwierige Sache. Noch schwieriger wird es, wenn Menschen die ihnen an den Kopf geworfenen Fachbegriffe nicht verstehen. Leider weniger als angenommen, so Ergebnisse einer EU-Studie:

 
Update Okt2012 – ergänzt durch das Video:
 

 

Österreich schneidet hier im europäischen Vergleich nicht sehr gut ab, genauer ist schlechter als der Durchschnitt anderer Mitgliedsländer, siehe Executive Report (pdf)
In Österreich hängen laut Pelikan Gesundheit und Gesundheitskompetenz zusammen. Im Detail zeigt die Studie, dass die Beurteilungsfähigkeit von Behandlungsmöglichkeiten als „ziemlich schwierig“ bis sehr schwierig“ eingestuft wird (57%) sowie aufgrund von Informationen aus den Medien zu entscheiden, wie sie sich vor Krankheiten schützen können (48%). 22% haben Schwierigkeiten zu verstehen was der Arzt sagt.
Interessant auch ein Altersdetail. Jugendliche schneiden nicht besser ab als Erwachsene.

Weitere Infos und Zusammenfassung im Netz:
Eine gute Zusammenfassung findet sich unter http://www.springermedizin.at/praxis/?full=30107

Pdf : Jürgen M Pelikan 2011 (pdf)

Maastricht University – Christine Sorensen (Projektleitung)