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„EU will einfachere Zulassung von Medikamenten und anderen Medizinprodukten“

Ausgehend von diesem Tweet gabs wieder eine spontane Diskussion zum Thema auf Twitter. Hoffe alle Tweets aufgefangen zu haben. 😉

herr hagen ‏@docboone71

@tourach Echt? Ich halte genaue Kontrollen bei Med.zulassungen für absolut notwendig. Nur so kann Pharmaindustrie kontrolliert werden.

Stefan Janzek ‏@tourach

@docboone71 100%ige Pat.Sicherheit-keine Frage. Aber viele Arzneimittel kommen nicht zur Zulassung, weil das Geld in der Entwicklung ausgeht

herr hagen ‏@docboone71

@tourach Zulassung kostet aber wenig im Vgl zu Entwicklung und Marketing. Nationale Zulassg innerh der EU wäre aber Quatsch. Gibts die noch?


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Verdrängen statt Vorsorgen?

Das 4. Fachymposium des Netzwekes gegen Darmkrebs e.V. stand am 27.6.2012 unter dem Motto ‚Verdrängen statt Vorsorgen?‘ Einen ganzen Nachmittag lang ging es im The Westin Grand Hotel in München um die Verhaltensmuster des Gesundheitsmuffels und wie man seine Aufmerksamkeit gewinnt. Die Kurzvorträge moderierte Werner Buchberger vom Bayrischen Rundfunk.


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Hybrid Health: Was Patienten sehen, wissen und tun: Ein weiterer Bericht zu „Doctors 2.0 & You“

Hybrid health, schon wieder ein neuer Begriff, mag man meinen, reiht er sich in die endlosen Weiten der ehealth, mhealth etc. Begriffe. Wie Web1.0, Web 2.0 ,Web X.0 oder bei welcher Zahl sind wir mittlerweile? Ich weiss es nicht. Semantic Web wars dann wohl auch nicht. .. Aber zurück zum Thema.

Hybrid Health, eigentlich nur ein Versuch einem neuen Konzept einen Namen zu geben, so Dr. Yossi Bahagon (Clalit, Israel). Bahagon eröffnete seinen Vortrag mit den Worten „In dieser Konferenz geht es um digital Healthcare, aber ich möchte zurück zur Basis, denn bei dem ganzen Hype vergessen wir, dass Menschen nicht ganz so digital sind wie wir das gerne hätten“. Nicht jeder Patient sei ein E-Patient, genauer gesagt, laut seiner Erfahrung nach, seien es gar nur 30 Prozent. Er verwies auf die Problematik von Anbietern wie z. B. Google Health, die ihren Dienst einstellten. Es gehe doch um unsere Gesundheit …

Seine Gleichung: Nur 50 Prozent der Patienten bekommen die optimale medizinische Behandlung, denn niemand könne mehr dieses schnell wachsende Gebiet überblicken. Wenn man davon ausgehe dass nur die Hälfte der Patienten compliant seien, seien es am Ende nur mehr 25 Prozent.

Daraus ergeben sich laut Bahagon fünf Herausforderungen auf persönlicher aber auch nationaler Ebene:

1)    Diese Gleichung solle dringend geändert werden.

2)    Kosten sollen nachweislich gesenkt werden

3)    Chronisch Erkrankte sollen besser medizinisch betreut und versorgt werden

4)    Chronische Erkrankungen sollen vermieden und die Gesundheit gefördert werden

5)    Die Patientenzufriedenheit soll erhöht werden

Seiner Meinung nach seien alle digitalen Gesundheitsanwendungen, ob eHealth, Telemonitoring , Apps oder Internetplattformen zum Scheitern verurteilt wenn sie nicht für alle diese Herausforderungen Lösungen anbieten könnten und die Patienten für ihre eigene Gesundheit motivieren könnten. Sie wären sonst nur als Hype zu bezeichnen. Kurz gesagt – nur eine App erfinden ist nicht genug.

Was in dieser Gleichung fehle seien wir selbst, denn nur wir selbst können uns motivieren uns für unsere Gesundheit einzusetzen, niemand, kein Arzt, kein Pfleger, kein Healthcoach könne uns überreden, wenn wir nicht wollen.

Hybrid Health setze genau dort an – digitale Unterstützung basierend auf persönlicher ärztlicher Betreuung und umfassend aufbereiteter medizinscher Information rund um die eigene Medikation im eigenen EHR. Dies zeigte er anschaulich am Beispiel der Hybrid-e-Health Suite von Clalit (Hybrid_e _health_Suite_2012 .pdf  mit freundlicher Genehmigung Yossi Bahagon).

Warum ein Hashtag manchmal schon gut wär… spontaner Tweetchat

Gestern auf Twitter, es ist schon Abend, eine spontane Diskussion. Twitter hat neuerdings zwar eine bessere Gesprächsverfolgung, aber dennoch, diskutieren mehr als 2 Leute miteinander und referenzieren weitere auf nur einen Tweet, ists vorbei mit zusammenhängendem Lesen. So auch gestern. Und auch wenn nur ich den Hashtag #hcsmat verwende wird die Aufzeichnung nicht einfacher und über Symplur gäbe es dann nur Lücken. Warum #hcsmat und nicht #gesundheit das fragen sich sicher Viele. Nun, wer schon mal unter #gesundheit gesucht hat, findet Werbetweets aller Art, Gesundheitstipps, neue „tolle“ Produkte. Nicht unbedingt Thema für eine Diskussion rund um Gesundheitssysteme etc. und auch – wenn sich ein Hashtag wie #gesundheit schon mal so etabliert hat wirds schwierig ihn anders zu verwenden. Aber darüber hab ich schonmal geschrieben. Siehe hier

Der Chat war interessant genug um ihn aufzuheben und zumindest mit copy-paste hierher zu tragen:
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Kinderarzneimittel – Herausforderung und Chancen

Kinderarzneimittel: „Herausforderungen und Chancen in der medizinischen Versorgung von Kindern“

Im Rahmen ihres Sommerfests lud die Apothekerkammer Oberösterreich zum Experten-Talk zum Thema „Kinderarzneimittel. Chancen und Herausforderungen in der medizinischen Versorgung von Kindern“.

Es diskutierten Dr. Josef Pühringer, Landeshauptmann von Oberösterreich, ao. Univ.-Prof. Dr. Marcus Müllner, Leiter Medizinmarktaufsicht und Verfahrensleiter des Bundesamtes für Sicherheit im Gesundheitswesen (BASG), Univ. Prof. Dr. Reinhold Kerbl, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde (ÖGKJ) und Mag. pharm. Thomas Veitschegger, Präsident der Apothekerkammer Oberösterreich. (OTS)

Themen:

Kinder und Arzneimittelstudien
Kinder sind keine kleinen Erwachsenen
Sensibilisierung für das Thema

Eine Nachlese der Apothekerkammer gibt es über OTS

 

 

eHealth2012 in Wien

Bereits zum sechsten Mal fand in Wien die Fachkonferenz eHealth statt. Hauptvorträge, wissenschaftliche Sessions, Workshop, Podiumsdiskussionen und Industriesession spannten einen weiten Bogen rund um das Theme eHealth.

Die Hauptvorträge teilten sich Jacob Hofdijk aus den Niederlanden, Nigel Lovell aus Australien und Hannele Hyppönen aus Finnland. Sehr spannend und anregend zu sehen, wie es in anderen Ländern in Sachen eHealth bestellt ist. Und um es gleich vorwegzunehmen – auch nicht besser oder schlechter als in Österreich, vielleicht anders gelagert, den Kulturen und Gesundheitsystemen entsprechend. Schön auch zu sehen, wie Hofdiik den „Catcontent“ von Lovell in seinen Vortrag integriert – „Nigels Cat-herding problem“ wird in einer weiteren Folie zu „its not just the technology landscape that is messy“.

Eine Neuigkeit gab es, das diesen Kongress unter die „Patients included“ Kongresse einreiht: In der Podiumsdiskussion kam ein Anwender eines Diabetes eHealth-Tools zu Wort. Er kritisierte, dass es zwar ihm sehr helfe, aber er schon von Neidern umgeben sei, die in österreich in einer anderen Versicherungsanstalt versichert seien und denen der Zugang zu diesem Tool verwehrt bleibe. Er verstehe überhaupt nicht, warum man so etwas, was ja funktioniert und nachweislich sogar Kosten spart, nicht flächendeckend in ganz Österreich einsetzen könne. In dieselbe Kerbe schlug Porenta (Internist) am  Podium – In Österreich verhindere man so Innovation. Die Diskussion weshalb ein flächendeckender Einsatz so schwierig sei, wurde zwischen den angesprochenen Stellen (SV und Ministerium) hin und her geschoben als ob es darauf keine schlüssige Antwort und schon gar keine Lösung gäbe.

Twitter hat sich in IT-Kreisen hierzulande noch nicht so herumgesprochen. Nach anfänglichen Hashtagverwirrungen,  es gab zeitgleich einen Kongress in Kanada, der den Hashtag schon verwendete, berichtete ich also fast alleine von diesem Kongress.
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Mein Bericht zu Doctors 2.0&You 2012

Paris, Mai 2012, Cité Universitaire, mehrere  „Doctors 2.0TM &  You“ Banner weisen den Weg, schon Bekannte treffen sich bereits am Eingang, das Netzwerken kann beginnen, ebenso die Vorträge und Workshops, am ersten Tag in Englisch und Französisch, am zweiten Tag in Englisch im großen Saal, mit Dolmetschservice. Zeit genug auch in den Pausen um das Gehörte zu vertiefen, sich über die Rolle der Ärzte und Patienten im Internet auszutauschen.

Die Bilanz der beiden Tage könnte nicht positiver sein:

Der Twitterhashtag #doctors20 sprengte schon am ersten Tag die Erwartungen mit über 1000 Tweets und erreichte über 350 000 Twitteraccounts weltweit. Die über 400 Teilnehmer unter ihnen  Ärzte, E-Patienten, Marketing und PR Fachleute aus der Pharmaindustrie, Spitälern, Start-ups im Healthcarebereich, Forscher und Interessierte kamen, wie letztes Jahr auch, aus allen Kontinenten.

Die Themen umfassten Patientenkommunikation, Apps. Gamification, Videos und Pharma. Gamification, also Verwendung von spielerischen Elementen zur Sensibilisierung von medizinischen Themen oder zur Motivation, z.B. kann hier als Trend bezeichnet werden, so wurde das Spiel „Syrum“ von Boehringer Ingelheim vorgestellt, das in die Welt der Medikamentenforscher entführt und klinische Studien näherbringen soll. Ein weiteres Trendthema waren Videos. Sie werden sowohl in der Weiterbildung für Ärzte als auch als Aufklärungsvideos oder Erfahrungsberichte von Patienten eingesetzt und erfreuen sich immer größerer Beliebtheit.

Diesmal zur Abwechslung ein auf deutsch übersetztes „How To“ von Francis Namouk,  (@FrancisNamouk, CEO und Mitbegründer von StreamingWell) zusammengefasst von Gill (@aurorahealthPR, Blog Auroracommsblog)
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Gastbeitrag: Europäischer Ergotherapiekongress COTEC 2012 in Stockholm

Wir freuen uns, den ersten Gastbeitrag veröffentlichen zu dürfen. Markus Kraxner, Ergotherapeut , besuchte den Europäischen Ergotherapiekongress in Stockholm. Hier ist sein Bericht:

Vom 24. bis zum 27. Juni 2012 fand in Stockholm der, alle vier Jahre stattfindende – Kongress des Council of Occupational Therapists in the European Countries unter der Schirmherrschaft des schwedischen Bwerufsverbandes der Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten (FSA) statt. Neben einer schieren Unzahl an Fachvorträgen und mehreren langen Keynotes fanden parallel standing Posterpräsentationen sowie eine (kleine) Fachmesse am Veranstaltungsgelände statt.


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