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Gesundheit im Dialog: eHealth in Österreich

Die jährlich stattfindende Veranstaltung der Industriellenvereinigung mit Bayer Austria beschäftigte sich am 15.November 2012 mit dem Thema eHealth in Österreich – Realität oder Zukunftsmusik. Die Keynote bestritt  Karl-Peter Pfeiffer, Rektor des Johanneum Graz. eHealth heisse für ihn vernetzen, kommunizieren und kooperieren. E-Health alleine werde allerdings die Probleme des Gesundheitswesens nicht lösen aber es werde auch nicht ohne funktionieren. In vielen Ländern sei der Bürger schon Eigentümer seiner Gesundheitsdaten. ELGA sei ein Schritt in die Richtung, seine Vision sei es aber ein Personal Health Record, wo alle gesundheitsrelevante Daten lebenslang gesichert und gut aufbereitet dem Bürger zur Verfügung stehen. Er veranschaulichte seine Zukunftsvision mit einigen Beispielen wie zb Apps die die Healthliteracy fördern und telemetrische Waagen, die bei Herzpatienten sofort alarm schlagen wenn es Gewichtsveränderungen gibt. Österreich brauche eine eHealth Strategie und eine eHealth Lobby. Dieser würde er sofort beitreten. Kurt Völkl stellte das Projekt Gesundheitsdialog Diabetes der VAEB vor. (Anmerk.- Details zum Projekt gibt es in meinem Artikel in der Ärztewoche, SpringerVerlag). Sein Statement: „eHealth ist eines der Instrumente um die Aufmerksamkeit des Patienten auf …

Medizin im Umbruch

Welche Gesundheitsberufe braucht die Gesellschaft von morgen? Diese und andere Themen wurden am 10. Internationalen Kongress der Oberösterreichischen Ordenspitäler erörtert. Eine ausführliche Nachlese und einige Präsentationen zum Download gibt es auf der Website der OÖ Ordenspitäler. Wiedermal war ich wohl die Einzige die twittert, doch einen Mitdiskutanten hatte ich dennoch, wenn auch ohne Hashtag. Da er mir auf meine Tweets geantwortet hat, war das ausfiltern recht einfach. Hier also meine Tweet-nachlese: @wissit: Los gehts – erfinde mal hashtag #okh12 Welche Gesundheitsberufe braucht d Gesellschaft morgen? @TherapieKraxner: @wissit #Ergotherapeutinnen und #Ergotherapeutennatürlich! @wissit: @TherapieKraxner na schau ma mal ob die heute erwähnt werden! #okh12 @wissit : Pic #okh12 bin wohl wieder die Einzige hier, die twittert? http://ow.ly/i/16k5l ‏@wissit: N. Lynn Eckhert talking abt needs of future hc professionals #okh12 #hcsm @wissit:Troubles in finding data from Austria in internatinal surveys, examp us and ger … #okh12 @wissit: skills of the new hc provider are communication, techincal, health policy, outcomes #okh12 ‏@wissit: Changing priorities in medical education – emerge of interprofessional competencies #okh12 ‏@wissit: Jetzt Keuschnigg -ihs über die Zukunft des Wohlfahrtstaates #okh12 ‏@wissit: Keuschnigg: …

Aufstand der Ärzte – auf dem Rücken der Patienten – ein „Im Zentrum“ (ORF)

Am 25.11.2012 fand ein „Im Zentrum“ zum Thema „Aufstand der Ärzte – auf dem Rücken der Patienten statt. – Mit ganz schön Traffic auf Twitter und Facebook. Hier einmal festgehalten. Kommentare auf Twitter sind  mal mit mal ohne Hashtag, was es ein bisschen schwieriger macht die Kommentare zu sammeln und sind sicher nicht alle, aber //Kommentar: das ist Österreich, Hashtagverwendung naja// Hier der Twitter-Feed – unterstes zuerst, Alle Datum CET 25.11.2012 und danach die Facebook-Kommentare auf der „Im Zentrum“ Seite des ORF.  – Wer es nachlesen will 😉

13. Internationale HL7 Interoperability Conference – IHIC

„CDA rund um die Welt“ so könnte man ebenfalls titeln, denn bereits zum 13. Mal aber zum ersten Mal in Österreich fand sich die wissenschaftliche HL7 Community im Wiener Technikum ein. Vortragende und Teilnehmer kamen aus 20 Ländern u.a. Australien, Korea, Kanada, England, Deutschland, Österreich, Kolumbien, Spanien, Polen und Tschechien. Die Themen spannen sich um nationale EHR Architektur und deren Nutzung, CDA, Infrastruktur für Interoperabilität bis hin zu Probleme und Lösungsansätze im Umgang mit komplexen IT Projekten. Diese sollten nicht nur die IT sondern auch die komplexe und heterogene Healthcare Umgebung berücksichtigen. Traditioneller Programmpunkt war die „Show me your CDA“ Session. Zum Socializing fand man sich bei einem Wiener Heurigen ein. Der Joachim W. Dudeck Awards für den besten Konferenzbeitrag eines jungen Autors ging an Edgar De La Cruz von der Universität von Cauca (Kolumbien), dessen Beitrag eine nationale Referenzarchitektur zum Austausch von CDA-Dokumenten in Kolumbien vorstellte. Einige Statements aus den vielen Vorträgen: „One-stop shopping für eHealth Standards auf einem nationalien Level lohnt sich. Ein einziger eHealth Standard ist für alle, die am Markt teilnehmen, …

Hatschi!

Von 1. bis 5. September 2012 fand in Wien der Kongress der „European Respiratory Society“ statt. Der jährlich stattfindende Kongress bildet die aktuellsten Forschungsergebnisse in diesem Gebiet ab, bietet Fortbildung für Ärzte, diskutiert aber auch gesellschaftliche Themen wie die Wahrnehmung der Atemwegserkrankungen in der Öffentlichkeit. Ungefähr 20-30% der europäischen Bevölkerung leiden an Atemwegserkrankungen, davon 5-12% an Asthma, Tendenz steigend. Nebenerscheinungen wie Schlafstörungen und Einschlafschwierigkeiten trüben die Lebensqualität weiter und verursachen in Folge auch Produktivitätsverluste. Trotz sozialer und persönlicher Auswirkungen werden Atemwegsallergien nicht immer oder nie diagnostiziert. Die Dunkelziffer könnte bei ca 45 % liegen. (Quelle: EFA – Buch über Atemwegsallergien) http://www.efanet.org/wp-content/uploads/2012/07/EFA-Book-on-Respiratory-Allergy-German.pdf Kongresseindrücke: Ein Patiententag wurde groß im österreichischen Fernsehen angekündigt, jedoch war nach mehrmaligem Nachfragen die Presse dort nicht erwünscht, manche Messebetreuerin wusste davon überhaupt nichts.  Es gab einen Hashtag, der weder über die Website noch am Kongress direkt kommuniziert wurde. Die Twittercommunity war jedoch auch hier nicht unterzukriegen – es verbreitete sich von selbst, dabei auch unter Ausstellern, die es allerdings eher zur One-Way-Spam-Ankündigungen benutzten. WLAN war vorhanden und funktionierte. Es gibt nur wenige …

Die österreichische Gesundheitskompetenz

Über den eigenen Gesundheitszustand zu reden ist an sich schon eine schwierige Sache. Noch schwieriger wird es, wenn Menschen die ihnen an den Kopf geworfenen Fachbegriffe nicht verstehen. Leider weniger als angenommen, so Ergebnisse einer EU-Studie:   Update Okt2012 – ergänzt durch das Video:     Österreich schneidet hier im europäischen Vergleich nicht sehr gut ab, genauer ist schlechter als der Durchschnitt anderer Mitgliedsländer, siehe Executive Report (pdf) In Österreich hängen laut Pelikan Gesundheit und Gesundheitskompetenz zusammen. Im Detail zeigt die Studie, dass die Beurteilungsfähigkeit von Behandlungsmöglichkeiten als „ziemlich schwierig“ bis sehr schwierig“ eingestuft wird (57%) sowie aufgrund von Informationen aus den Medien zu entscheiden, wie sie sich vor Krankheiten schützen können (48%). 22% haben Schwierigkeiten zu verstehen was der Arzt sagt. Interessant auch ein Altersdetail. Jugendliche schneiden nicht besser ab als Erwachsene. Weitere Infos und Zusammenfassung im Netz: Eine gute Zusammenfassung findet sich unter http://www.springermedizin.at/praxis/?full=30107 Pdf : Jürgen M Pelikan 2011 (pdf) Maastricht University – Christine Sorensen (Projektleitung)

„EU will einfachere Zulassung von Medikamenten und anderen Medizinprodukten“

Ausgehend von diesem Tweet gabs wieder eine spontane Diskussion zum Thema auf Twitter. Hoffe alle Tweets aufgefangen zu haben. 😉 EU will einfachere Zulassung von Medikamenten und anderen Medizinprodukten #Gesundheit #Pharma augsburger-allgemeine.de/politik/Schnel… — Stefan Janzek (@tourach) July 23, 2012 herr hagen ‏@docboone71 @tourach Echt? Ich halte genaue Kontrollen bei Med.zulassungen für absolut notwendig. Nur so kann Pharmaindustrie kontrolliert werden. Stefan Janzek ‏@tourach @docboone71 100%ige Pat.Sicherheit-keine Frage. Aber viele Arzneimittel kommen nicht zur Zulassung, weil das Geld in der Entwicklung ausgeht herr hagen ‏@docboone71 @tourach Zulassung kostet aber wenig im Vgl zu Entwicklung und Marketing. Nationale Zulassg innerh der EU wäre aber Quatsch. Gibts die noch?